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Wien, 16. Dezember 2025

VZI-Präsident Thomas Hoppe bei der Jahrestagung Bau 2025

 

Auf dem Podium: Clemens Neubauer, Head of BIM Excellence, Porr Group; Geschäftsführer pde Integrale Planung, Clemens Horvath, Leitung Kundenbetreuung, A-NULL Bausoftware GmbH, Christoph Eichler, CEO Vie Build GmbH, Julia Weber, Head of Sustainability, Doka, und Thomas Hoppe, Präsident des Verbands der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe VZI. Fotocredits: Austrian Standards / APA-Fotoservice / Juhasz

 

Die Jahrestagung Bau 2025 am 4. Dezember, Abschluss des WE NORM THE FUTURE | Summit 2025 von Austrian Standards, widmete sich den zentralen Zukunftsfragen der Bau- und Immobilienbranche – von klimaresilientem Bauen und Kreislaufwirtschaft über Digitalisierung und KI bis hin zur Bedeutung von Standards und Normen.

Im Panel-Talk zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz brachte Thomas Hoppe, Präsident des Verbands der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI) und Geschäftsführer der HOPPE architekten ZT-GmbH, die Herausforderungen klar auf den Punkt:

„Uns fehlt eine Ausbildung für Geschäftsleitungen und Mittelstand in den größeren Bürostrukturen, die erklärt, warum BIM Sinn macht und wo die echten Mehrwerte und eine interne Wertschöpfung liegen. Erst wenn wir Führungsebenen für eine zweckorientierte Datennutzung gewinnen, wird BIM zum Effizienzhebel. Und wir müssen uns darauf einigen, welche Daten wir nutzen wollen und wie wir sie in nutzbare Informationen umwandeln können.“

Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Baupraxis, Softwareentwicklung und Nachhaltigkeit diskutierte Hoppe über den Stand der Digitalisierung in der Bauwirtschaft. Einigkeit herrschte darüber, dass es bislang an standardisierten Softwaresystemen, kompatiblen Datenformaten und klaren Vorgaben zur Datennutzung mangelt. Standards wurden als unverzichtbare Grundlage für bessere Kommunikation, verlässliche Daten und Innovation hervorgehoben.

 

Zugleich zeigte sich das Podium zuversichtlich, dass Digitalisierung, KI und Instrumente wie der Digitale Produktpass einen wesentlichen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten können – vorausgesetzt, es gelingt, relevante Daten eindeutig zu definieren und dauerhaft nutzbar zu machen.

 

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